So leisten wir unseren Klimaschutzbeitrag
Wir haben seit Beginn den klaren Anspruch, die beste Konto-App der Schweiz zu bauen – und zwar eine, die nicht auf Kosten der Umwelt geht. Seit 2021 arbeiten wir dafür mit der Stiftung myclimate zusammen, um den CO₂-Fussabdruck der neon-Konten zu berechnen und einen Beitrag zu einem Klimaschutzprojekt zu leisten. 2026 gehen wir einen Schritt weiter: Wir berechnen neu den sogenannten «Corporate Carbon Footprint Light» (kurz: CCF Light) für das Emissionsjahr 2025. Das bedeutet, dass wir nicht nur den Fussabdruck der neon-Konti, sondern unseren gesamten unternehmerischen Einfluss in die Bilanz einbeziehen. Was das konkret bedeutet und welches Klimaschutzprojekt wir damit unterstützen, erfährst du hier.
Was ist der «Product Carbon Footprint» eines Kontos?
Kurz gesagt: myclimate hat berechnet, wie viele Treibhausgasemissionen ein neon-Konto pro Jahr verursacht. Die Berechnung deckt den gesamten Lebenszyklus ab, von der Rohstoffgewinnung für die Kontokarte über die App-Programmierung und den Serverbetrieb bis zur Entsorgung der Karte.
Was ist der «Corporate Carbon Footprint Light» von neon?
Der PCF schaut auf ein einzelnes neon-Kotno. Der CCF Light geht weiter: Er berechnet, was neon als Unternehmen insgesamt an Emissionen verursacht: der Betrieb unserer Standorte in Zürich und Belgrad, die Geschäftsreisen, unsere Infrastruktur, unsere eingekauften Dienstleistungen. Das «Light» steht dafür, dass wir nicht jede einzelne Emissionskategorie bilanzieren, sondern nur diejenigen, die wir tatsächlich seriös messen können. Was wir nicht messen können, rechnen wir nicht rein, anstatt mit vagen Schätzungen zu arbeiten.
Wie viele Emissionen verursacht ein neon-Konto nun pro Jahr?
Laut dem diesjährigen Bericht von myclimate hat ein neon-Konto 2025 folgende Emissionen verursacht:
Gesamtemissionen mit App-Nutzung: 1.20 kg CO₂e pro Jahr

Wichtig zu verstehen: Obwohl es so heisst, steckt in dieser Zahl nicht nur das neon-Konto als Produkt, sondern anteilsmässig auch der gesamte Betrieb von neon als Firma wie oben erwähnt. Die Bilanz pro Konto ist gegenüber dem Update 2024 zurückgegangen, und das ist eigentlich kontra-intuitiv: Wir hatten im 2025 mehr Konten als je zuvor, nämlich rund 244'000. Aber unsere Infrastruktur, wie Server oder IT-Systeme, bleibt weitgehend konstant. Je mehr Konten sich diese Grundlage teilen, desto tiefer fallen die Emissionen pro Konto aus.
Wo entstehen diese Emissionen?
Die Emissionen verteilen sich auf folgende Bereiche:
Bezug von Dienstleistungen: 64.1% (0.77 kg CO₂e), darunter Bankdienstleistungen der Hypothekarbank Lenzburg, IT-Infrastruktur, Server und Lizenzen
Betrieb eigener Standorte: 21.0% (0.25 kg CO₂e), aufgeteilt auf unsere Standorte in Zürich und Belgrad
App-Nutzung durch Nutzer:innen: 8.0% (0.10 kg CO₂e, wird separat ausgewiesen)
Transaktionen: 5.2% (0.06 kg CO₂e)
Kontokarte inkl. Entsorgung: 1.7% (0.02 kg CO₂e)
Das Ergebnis zeigt klar: Der grösste Teil unseres CO₂-Fussabdrucks entsteht nicht bei uns direkt, sondern bei den Dienstleistungen, die wir einkaufen. Als Online-Dienstleister, die viele Prozesse auslagert, ist das wenig überraschend und auch strukturell schwer vollständig zu vermeiden. Gleichzeitig achten wir auch hier auf eine sorgfältige Auswahl unserer Partner, dazu mehr im nächsten Abschnitt.
Was machen wir bereits aktiv für die Senkung unserer Emissionen?
Was in unserem Einflussbereich liegt, setzen wir bereits um:
Am Standort Zürich beziehen wir 100% Ökostrom
Die neon-Mitarbeitenden arbeiten zwei Tage pro Woche im Homeoffice, was bereits Arbeitswege reduziert. Wenn das neon-Team ins Büro kommt, dann grösstenteils mit dem Velo oder dem ÖV.
Bei der Wahl von Dienstleistern berücksichtigen wir Umweltengagement gezielt: Unsere Bankpartnerin Hypothekarbank Lenzburg beispielsweise lässt ihre eigenen Emissionen ebenfalls von myclimate berechnen und finanziert wie wir Klimaschutzprojekte. Deshalb werden die Emissionen von der Hypi bei der neon-Bilanzierung nicht ein zweites Mal eingerechnet.
Was wir weiter anstreben: mehr öffentlicher Verkehr bei der Pendelmobilität, weniger Flugreisen, ÖV-freundliche Standorte für Teamevents. Und natürlich die Weiterentwicklung dieser Partnerschaft, die du gerade liest.
Wie viele Emissionen stossen wir nun tatsächlich aus?
Für die Klimafinanzierung rechnet myclimate konservativ, also inklusive Unsicherheitszuschlag, damit wir mit einer Wahrscheinlichkeit von 97.5% alle tatsächlich verursachten Emissionen abdecken. Wie bereits erwähnt sind die Emissionen der Hypothekarbank Lenzburg dabei bereits abgezogen. Zu finanzieren bleiben:
Mit App-Nutzung: 0.95 kg CO₂e pro Jahr und Konto, also insgesamt rund 231 Tonnen CO₂e für 243'866 Konten
Welches Klimaschutzprojekt unterstützen wir?
Wir unterstützen ein neues Projekt von myclimate in Malawi, das zur Reduzierung des Holz- und Holzkohleverbrauchs beiträgt. Das Projekt verteilt effiziente Kochöfen an Haushalte in Malawi. Rund 90% der Bevölkerung dort kochen noch auf traditionellen Drei-Steine-Feuerstellen, die enorm viel Brennholz verbrauchen und zur Abholzung beitragen. Die neuen Öfen reduzieren den Brennholzverbrauch um bis zu 45%. Das wirkt direkt auf den Wald, das Klima und den Alltag der Menschen vor Ort: Frauen und Mädchen müssen weniger Zeit für das Sammeln von Brennholz aufwenden. Bisher hat das Projekt bereits über 115'000 Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert und trägt zu mehreren UN-Nachhaltigkeitszielen bei, darunter Gesundheit, Gleichstellung und Klimaschutz.

Dieses Klimaschutzprojekt ergänzt neon green gut, weil beide Ansätze dasselbe Problem von verschiedenen Seiten angehen. Mit der Erweiterung neon green pflanzt du für je 500 CHF Kartenumsatz automatisch einen Baum und setzt damit auf Aufforstung. Das Projekt in Malawi setzt auf die andere Seite: Es reduziert Abholzung, indem weniger Brennholz gebraucht wird. Ganz nach der Logik: Weniger Bäume fällen hier, mehr Bäume pflanzen dort.
Warum myclimate?
Die internationale Initiative mit Schweizer Wurzeln hat seit der Gründung rund 210 Klimaschutzprojekte in insgesamt 48 Ländern der Welt mitentwickelt und unterstützt. myclimates lokale Verankerung und dennoch internationale Tragweite hat uns überzeugt, sowie ihr Qualitätsbewusstsein, die Diversität an Projekten und ihre langjährige Erfahrung durch die Zusammenarbeit mit grossen Playern speziell im Schweizer Markt. myclimate setzt mindestens 80 Prozent der Kompensationsgelder für die Projekte vor Ort ein – der Rest deckt die Verwaltungs- und Stiftungsinternen Kosten ab. Zudem tragen alle Projekte von myclimate zu mindestens einem der Sustainable Development Goals (SDGs) bei.
Auf welche Aspekte hast du als Nutzer:in Einfluss?
Die App-Nutzung und die Anzahl Transaktionen machen zusammen rund 13% der Emissionen aus. Das ist nicht nichts, wir sind schliesslich bereits über 250'000 Nutzer:innen bei neon. Da diese beiden Aspekte in der myclimate-Rechnung bereits einbezogen sind, hier zwei Tipps, wo du die grösseren Hebel hast:
Möglichst nach dem Motto «Reduce, reuse, recycle» leben. Das bedeutet: Weniger kaufen, Dinge länger nutzen und wiederverwenden hat immer einen grösseren Hebel als nachträgliche Klimafinanzierung.
Alles, was du konsumierst und mit dem neon-Konto bezahlst, verursacht Emissionen, die nicht in der Bilanz berücksichtigt sind. Die 100 ausgegebenen CHF an der Tankstelle generieren schliesslich mehr Fussabdruck als 100 CHF im Öko-Lädeli. Wenn du also beim Bezahlen aktiv etwas beitragen möchtest, ist neon green genau das Richtige: Mit der Erweiterung pflanzt du für je 500 CHF Kartenumsatz automatisch einen Baum. Du kannst neon green zu jedem neon-Plan dazunehmen, hier sind alle Infos dazu.
Der grösste Treiber der App-Nutzung ist die Herstellung deines Mobiltelefons, nicht die App selbst. Du kannst unseren gemeinsamen Fussabdruck verbessern, indem du dein Handy länger nutzt. Wir helfen dir dabei mit zusätzlichen drei Jahren Garantie auf neu gekaufte elektronische Produkte, die du mit deinem neon plus-, global- oder metal-Konto inklusive hast. Hier liest du mehr zur Garantieverlängerung deiner elektronischen Geräte.



